Bericht zur Frauenfreizeit im Herbst

Ein ganz fester Termin in meiner Jahresplanung und auch dieses Jahr wieder ein Eintauchen in eine andere Welt, Siegwinden eben. Da ist die Gemeinschaft mit den Frauen, von denen jede einzelne ihre ganz persönliche Geschichte mitbringt.

Dann das liebevolle umsorgt sein durch das Küchenteam ( Lidija und Gisela – auch Bernd war im Büro dabei -  haben einfach ihr Rentnerdasein unterbrochen, um helfen zu können) , die künstlerische Gestaltung der Dekoration durch Ingrid und Team und natürlich das Organisations- und Improvisationstalent Tabea.

Alles zusammen die Grundlage dafür, dass man zur Ruhe kommt, den Alltag hinter sich lässt und sich auf Ursulas Vorträge mit Freude einlassen kann.

„Berührt leben“ ist das Thema in diesem Jahr.

Wir hören von dem “berührten Gott“, auch wenn es so wörtlich in der Bibel nicht zu finden ist, aber Ursula führt aus wie es Gott oftmals „jammert“, in welche Situationen seine Kinder geraten.
Wir lernen  über körperliche und emotionale Berührung, hören davon wie Jesus den „ Unberührbaren“ berührt und lernen etwas über die Gemeinsamkeiten von Lepra und Sünde. 

Wir erfahren von Berührungen, die weh tun, körperlich wie seelisch und hören davon, was es bedeutet, von Jesus berührt zu werden.

Für mich persönlich hat der Liedvers von Horatio Stafford, unter Berücksichtigung seiner Lebensgeschichte, eine ganz neue Gewichtung erhalten.

 „ Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt,
ob Stürme auch drohen von fern,
mein Herze im Glauben doch allezeit singt:
Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn.“ 

Nach der Freizeit ist vor der Freizeit. Ein ganzes Jahr erwartungsvoller Freude liegt vor mir.

 

Christel Brinkhätker