Osteuropafreizeit mit Kindern aus Ukraine 2016

Vom 22. November bis zum 03. Dezember durften wir 49 Jungen und Mädchen aus der Ukraine in Siegwinden begrüßen. Diese Kinder leben zuhause meist in christlichen Pflegefamilien oder wurden von Christen adoptiert. Nun in diesen 11 Tagen bot sich für die Kinder hier in Siegwinden ein reichhaltiges Programm an Aktivitäten und liebevoll ausgearbeiteten Kinderstunden. 

Zu den besonderen Erlebnissen zählten 2 Schwimmbadbesuche, ein Ausflug zu einem Spielplatz in einer Halle, ein Schneespaziergang auf der Wasserkuppe und ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Zu guter Letzt feierten alle Teilnehmer und Mitarbeiter ein Abschiedsfest mit selbstgebackenen Keksen und Bananensaft. 

Dass diese Kinder eine solche Auszeit genießen durften, ist nicht zuletzt der Stiftung „Die Brücke zum Leben“ zu verdanken, die der Hauptsponsor der Freizeit war. Auch Mitarbeiter und Helfer aus der Ukraine haben sich auf den Weg gemacht. Außerdem setzte sich die Gemeinde Zellersgrund aus Bad Hersfeld mit vielen Mitarbeitern ehrenamtlich ein. Sie leitete das geistliche Programm, war ständig präsent und rund um die Uhr für die Kinder da. Eine Mitarbeiterin aus dieser Gemeinde gewährt uns einen Einblick in eine segensreiche Zeit.

Dieses Jahr erwarten wir noch eine weitere Gruppe, die aus Weißrussland zu uns kommt. Danke, wenn Sie im Gebet an uns denken.


Wir versetzen uns in das Jahr 32 n. Chr.‚ Glauben wie Paulus’ – so hieß unser Thema in diesem Jahr, in dem die Kinder auf eine Reise zurück in die Zeit von Paulus mitgenommen wurden. Teilnehmer und Mitarbeiter durften jeden Tag neu entdecken, was der Glaube im Praktischen bedeutet. Durch Spiele, Rätsel und viele Gespräche wurde dies den Kindern versucht näher zu bringen.

Uns als Team war es wichtig, den Kindern, die schon so viel durchgemacht haben, das Geschenk des Glaubens verständlich und wichtig zu machen und die praktische Anwendung in unserem Leben zu verdeutlichen. Glauben heißt: Gott gehorsam zu sein, Gottes Allmacht anzuerkennen, Gott zu vertrauen! Durch die Gnade Jesu durften wir schon die ersten positiven Veränderungen miterleben und beten weiter, dass Gott das ausgestreute Wort wachsen lassen wird.
Wir sind den Mitarbeitern aus der Ukraine dankbar, die die Kinder jetzt weiter betreuen, sie zu Jungschar- und Jugendstunden einladen und eine Gemeinde in ihrer Nähe suchen werden, damit dieser Samen weiter wachsen kann. 

Auf diese von Gott gesegnete Zeit blicken wir nun dankbar zurück. Dankbar sind wir für das Team aus Siegwinden, die uns mit allem versorgt haben und für alle Gebete. Wir wissen, dass wir ohne Gottes Hilfe diese Arbeit nicht schaffen könnten. Deshalb gehört allein Gott die Ehre.“ 

Inessa Ernst


in Zusammenarbeit mit: Stiftung Die Brücke zum Leben