Alltag mit Gott

Geschichten aus dem Leben

So alt wie unsere Zeitrechnung – und doch kein verstaubtes Fest, wenn wir bedenken, warum wir es feiern. O ja, unsere Familie wird es sicher wieder nach „alter Tradition“ feiern, mit Gottesdienstbesuch und dann im Kreise der vergrößerten Familie zu Hause sich freuen auf ein Geschenk und singen unterm Tannenbaum...
Ja – und da werden dann auch ganz bestimmt wieder die Eintrittskarten für ein Konzert zum Vorschein kommen...

Was haben Eintrittskarten mit Weihnachten zu tun? O, sehr viel! Mein Mann und ich erhielten sie vor Jahren zu Weihnachten als Geschenk zu einem Konzert, das im darauffolgenden Januar stattfinden sollte – Ich freute mich wirklich sehr darauf und notierte den Termin fett im Kalender.

 

Seit ich Kinder habe, lerne ich Gottes Liebe und Handeln uns Menschen gegenüber immer besser zu verstehen. Zwei dieser Ereignisse, die ich erlebt habe, möchte ich gerne mit Euch teilen.

Unsere Tochter Meggie redet mit ihren 2 Jahren viel und gerne. Vor allem die Wörter „nein“ und „meins“ werden häufig benutzt. Neulich aß sie eine kleine Schüssel mit Müsliflakes. Ich fragte sie, ob sie mir etwas davon abgeben würde. Wie erwartet hörte ich ein „nein“ und “meins”. Als die Schüssel schon fast leer war, nahm sie die letzten Flakes heraus, steckte mir ihre kleine gefüllte Hand entgegen und fütterte mich mit einem breiten Lächeln auf ihren Lippen. Ich war so gerührt, dass sie mir ihre letzten Flakes gab, dass ich ihr gleich daraufhin ihr Schälchen wieder füllte. Sie freute sich riesig darüber. Sie wusste nicht, dass sie noch mehr Müsli bekommen würde wenn sie mir “ihr Letztes” gab, und dennoch teilte sie ihr restliches Essen mit mir. 

Als Christ bin ich dankbar für Gottes wunderbare Schöpfung, die so vielfältig und kreativ ist, in der alles aufeinander abgestimmt und genial erdacht ist. Darüber kann ich nur immer wieder staunen und Gott dafür loben! Uns Menschen hat Gott als die Krönung der Schöpfung erschaffen – welch ein Zuspruch und Zutrauen darin für uns liegen. 

 … lasst uns freuen und fröhlich sein. Psalm 118, 24

Wie startest Du Deinen Tag? Stellst Du Dir morgens die Frage, wie Du ihn gestalten kannst? Oder fragst Du Dich vielleicht, ob Deine herausfordernden (und eventuell auch schweren) Umstände jemals ein Ende nehmen? Vielleicht packen Dich gleich morgens die Sorgen und Nöte und dämmen Deine Freude ein? Bist Du auch so ein Morgenmuffel wie ich und unbegründet direkt erst mal schlecht drauf? Vielleicht schaust Du aus dem Fenster, siehst die dicken Regenwolken und es verhagelt Dir die Laune? Jetzt kommt‘s:

Alltag 

Was ist Alltag? Ich habe Wikipedia (Internet-Lexikon) befragt und Folgendes gefunden: „Der Alltag ist durch sich wiederholende Muster von Arbeit und Arbeitswegen, Konsum (Einkauf, Essen und Trinken), Freizeit, Körperpflege, sozialer sowie kultureller Betätigung, Arztbesuche, Schlaf u. v. m. geprägt. Der Alltag wird unter anderem als Gegensatz zum Feiertag oder Festtag bzw. zum Urlaub gesehen.“

Wer diese Beschreibung auf sich wirken lässt, kommt ganz schnell zu einem anderen Alltagswort: Alltagstrott.

Die immer wiederkehrende Tretmühle. Woche für Woche, ja sogar Tag für Tag das Gleiche, führt zum Alltagstrott und auch zur Alltagsroutine.  Wenn wir ganz ehrlich sind, so ist es genau die Routine, die uns Gott im Alltag wenig erleben lässt. Wie soll er sich auch bemerkbar machen? Wir trotten durch unseren Alltag, kennen die Abläufe und wissen wie es geht. Das schaffen wir.

 

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